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Auszug des Artikels 1.6
Incentives und Entlöhnung

Auf dem Gebiete des Salärmanagements sind fundamentale Veränderungen im Gange. Dabei kommt der Flexibilisierung eine zentrale Bedeutung zu. Sie hat zum Ziel, zur Transformation des Unternehmens beizutragen. Schlüsselbegriffe dabei sind unternehmerische Haltung, Wertschöpfung, Kundenorientierung, Qualitätsmanagement und Leistungsverbesserung.

Salärierungs-Struktur

Es ist die Zeit des Experimentierens, und der Konzepte sind viele. Die Grundtendenz aber ist klar: sie geht in Richtung einer Vergrösserung des variablen Anteils und damit des Risikos, einen Teil des Salärs nicht ausbezahlt zu erhalten. Eine variable Salarierung ist definitionsgemäss mit Unsicherheit verbunden. Die operationellen Ziele können verpasst werden - mit der Konsequenz, dass das variable Salär nicht das Zielsalär erreicht. Diesem Risiko steht die Chance gegenüber, dass bei Übertreffen der operationellen Ziele ein höheres als das Zielsalär ausbezahlt wird.

Bei einer variablen Entlöhnung, die von den Unternehmensresultaten abhängt, wird ein Teil des Risikos auf den Mitarbeitenden übertragen. Dieses Risiko kann kompensiert werden durch ein höheres Zielsalär. Das Delta entspräche somit den Risikokosten. Um diese Risikokosten zu bestimmen, muss zunächst das maximal denkbare Risiko quantifiziert werden. Abhängig davon muss eine adäquate Kompensation geschätzt werden, sozusagen eine Versicherungsprämie für das Risiko.

Diese Prämie ist wirtschaftlich gerechtfertigt durch die Verbesserung der Unternehmensresultate. Wird gar der Zielbonus und damit das Zielsalär übertroffen, so lassen sich die Mehrkosten ja ebenfalls durch die zugrundeliegende Resultatverbesserung des Unternehmens wirtschaftlich rechtfertigen. Die unternehmerische Haltung und die langfristige Identifikation mit dem Unternehmen lassen sich noch verstärken durch eine Beteiligung der Mitarbeitenden am Kapital in Form von Aktien oder - noch ausgeprägter - von Optionen. Das gilt besonders für Führungskräfte, aber auch für die Gesamtheit der Mitarbeitenden. Diese Kapitalbeteiligung impliziert ein zusätzliches Risiko, aber demgegenüber auch die Chance für zusätzliche Gewinne - abhängig von der Börsenperformance.

Im soeben erschienenen Artikel 1.6 des Cepec Salärmanagement Handbuchs wird das Risiko im Zusammenhang mit der variablen Salarierung untersucht, wie auch seine Auswirkungen auf die Salärpolitik und das Benchmarking. Alle Artikel des Handbuchs können einzeln oder in Serien mit dem beiliegenden grünen Antwortblatt bestellt werden, womit Sie auch Informationen über die verschiedenen Cepec-Dienstleistungen auf dem Gebiet des Salärmanagements anfordern können.

Wir benutzen die Gelegenheit, Sie noch einmal auf die Fachtagung „Flexibel entlöhnen - Unternehmenserfolg steigern" aufmerksam zu machen, die wir gemeinsam mit dem Studien- und Transferzentrum der HWV in Olten am 4. März 1998 durchführen. Da die Tagung früh im Jahr angesiedelt ist, kann sie Impulse für neue Entlöhnungsformen vermitteln, die noch im Laufe des Jahres angegangen und umgesetzt werden können. Bei der Umsetzung stehen Ihnen unsere Consultants zur Verfügung. Dabei sind unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit denkbar, über die wir Sie gerne orientieren.

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Auszug des Artikels 1.6
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