Das Management der Saläre erfordert - wie auch das HR-Management insgesamt - den Einsatz einer Datenbank. Allgemein ausgedrückt, ist eine Datenbank ein mehr oder weniger raffiniertes Instrument zur Aufbewahrung von Informationen. Ein Adressbüchlein, das Telefonbuch oder ein Möbel voller Hängeregistraturmappen, alles sind Datenbanken. Moderne Informatik-Datenbanken, wie sie für das HR-Management eingesetzt werden, erlauben die Verwaltung einer grossen Zahl von Informationen. Oftmals sind die Datenbanken, genau so wie ein neuer Hängeregistraturschrank, noch voller Lücken. Ihre Struktur ist oft nur teilweise definiert, womit den zukünftigen Benützern eine gewisse Freiheit überlassen wird, die Datenelemente und ihre Anordnung zu bestimmen. Der vorliegende Artikel hat zum Ziel, dem Verantwortlichen für die HR-Datenbank behilflich zu sein bei der Strukturierung der Daten für das HR-Management und im speziellen für das Salärmanagement. Er richtet sich sowohl an Personen, die bereits über eine Datenbank verfügen, diese aber erweitern wollen, wie auch an Personen, die vor einer Systemwahl stehen oder das gewählte System implementieren müssen. Die Beispiele stammen aus der Praxis. Sie werden aber nicht erschöpfend behandelt, sondern sollen dazu anregen, die notwendigen Überlegungen zum eigenen Umfeld und zu den unternehmensspezifischen Bedürfnissen zu machen.