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Auszug des Artikels 10.3

Die Entwicklung der Basissaläre

Gesamtbudget und Simulation der individuellen Erhöhungen

Verfasst von Régis Künzli

  1. Das Umfeld : Ein Informatik-Dienstleistungsunternehmen
  2. Salärmanagement mit Median oder Tendenzlinie
  3. VisiSim, ein modernes Simulationsinnstrument
  4. Eintrittssaläre nach Kompetenz
    differenzierte Tendenzlinien gemäss Qualifikation
  5. Management der Erhöhungen mit differenzierten Linien

Darstellungen

  1. Verteilung der Saläre nach Qualifikation - Stufe 6 N
  2. Einflussfaktoren für die individuellen Salärerhöhungen
    im Rahmen eines Erhöhungsbudgets für die Basissaläre
  3. Parametrisierung der Erhöhungsfaktoren mit VisiSim
  4. Parametrisierung der Eröhungsfaktoren - Variante 2
  5. Simulationsmatrix der Erhöhungen
    Parameter gemäss Variante 2, Gesamtbudget 1,5%
  6. Verteilung der individuellen Erhöhungen
    Parameter gemäss Variante 2, Gesamtbudget 1,5 %
  7. Verteilung der Saläre - Stufe 6 N, Qualifikation B
  8. Verteilung der Saläre - Stufe 6 N, Qualifikation C
  9. Simulationsmatrix mit differenzierten Linien
    Parameter gemäss Variante 2, Gesamtbudget 1,5%

Dieser Artikel hat zum Ziel, das Management der Basissaläre - d.h. des garantierten Fixums, ohne variable Elemente - darzustellen, unter Einsatz eines modernen Hilfsmittels, nämlich des Cepec Programmes VisiSim aus der Applikations-Suite VisiSal.

Als Beispiel wird das Unternehmen X verwendet, ein Informatik-Dienstleistungsunternehmen. Die Methoden und Erkenntnisse sind aber ohne Weiteres auch auf zahlreiche Unternehmen in anderen Branchen übertragbar, ebenso auf öffentliche Verwaltungen und halbstaatliche Organisationen. Die Voraussetzungen für ein systematisches Salärmanagement sind einerseits eine Klassierung der Funktionen in Funktionsstufen, z.B. nach der Cepec-Logik, und andererseits eine Qualifikation der Mitarbeitenden. Basierend darauf kann das Unternehmen eine Salärnorm definieren, z.B. in Form von Tendenzlinien und Bändern, wie auch Regeln für die Entwicklung der individuellen Saläre. Im Rahmen eines verfügbaren Gesamtbudgets wird die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Salärs hauptsächlich bestimmt durch die Qualifikation des Mitarbeitenden und die Lage seines Salärs innerhalb des Salärbandes für die entsprechende Funktion. In der Praxis werden Salärnormen meist definiert in Form von Medianen oder Tendenzlinien. Der Artikel zeigt die Vor- und Nachteile dieser zwei Methoden.

Das Instrument VisiSim funktioniert sowohl bei der Verwendung von Medianen wie auch von Tendenzlinien als Salärnorm. VisiSim ermöglicht es, von den Vorteilen der Verwendung von Tendenzlinien zu profitieren und gleichzeitig auf einfache Weise die Simulation von verschiedenen Erhöhungsalternativen vorzunehmen. Als erstes wird die Salärpolitik spezifiziert, in dem die Parameter für die Erhöhungen eingegeben werden. Basierend darauf werden dann die individuellen Salärerhöhungen simuliert, unter Berücksichtigung des verfügbaren Gesamtbudgets, der effektiven Verteilung der Qualifikationen sowie der Abweichungen der einzelnen Saläre von den gewählten Normlinien. Das Ergebnis jeder Simulation wird in tabellarischer und graphischer Form aufgezeigt, und die individuellen Erhöhungen werden provisorisch in der Datei registriert.

Das Salärband pro Funktionsstufe gibt auch den Rahmen für die Festlegung der Eintrittssaläre, wobei auch der Kompetenz des Kandidaten Rechnung getragen werden kann, indem seine Qualifikation bei der Ausübung der Funktion eingeschätzt wird. Zu diesem Zweck können innerhalb des Salärbandes der Stufe unterschiedliche Bänder pro Qualifikation definiert werden. Diese nach der Leistung differenzierten Salärbänder können auch bei der Berechnung der Erhöhungen verwendet werden. Dadurch lässt sich das Phänomen der Akzeleration bzw. Dämpfung der Salärentwicklung in Abhängigkeit von der Bandlage besser steuern.


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Auszug des Artikels 10.3
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