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Auszug des Artikels 10.4

Compensation Benchmarking ICT

Die Saläre der Informatiker – Update 2008

Verfasst von Régis Künzli

  1. Klassifikation der Funktionen in der Informatik
  2. Tendenzlinien und Mediane
  3. Einstufung in die Cepec Funktionsstufen
  4. Grosse Verbreitung der SAP Software
  5. Managementfunktionen in der Informatik

Abbildungen

  1. Funktionen ICT – gruppiert nach Prozess
  2. Funktionen ICT sortiert nach Funktionscode und alphabetisch nach Funktion
  3. Benchmarking der ICT Funktionen
    Beispiel Applikationsentwickler – Kompetenzstufe Professional – Code ICT 35-2
  4. Positionierung in Cepec Funktionsstufen
    ICT-Prozesse – Run und PM
  5. Positionierung in Cepec Funktionsstufen
    ICT Prozesse – Org, Plan und Build
  6. Benchmarking der SAP Funktionen
    Beispiel von Spezialisten
  7. Berufsprofile der SAP-Spezialisten
  8. SAP Consultants – Vergleichsschema
  9. IT Management – Functional Areas

Die Informatik ist zu einem wichtigen Support für das Management sowohl der operationellen Funktionen (Verkauf, Technik, Produktion, Logistik) wie auch der verschiedenen Resourcen (Finanz, HR, Infrastruktur) geworden. Die Informatiker wurden in die Organisationsstrukturen der Unternehmen und Verwaltungen, wie auch in deren Entlöhnungsstrukturen integriert.

Um die verschiedenen Berufe der Informatik zu charakterisieren und eine Struktur auch für die Entlöhnung zu schaffen, haben die Informatik-Berufsverbände Funktions-Klassifikationen entwickelt. Nach der Fusion von SVD und WIF zur SwissICT wurde ein neuer Katalog der ICT Funktionen entwickelt und in einem Handbuch zur Verfügung gestellt.

In den Cepec Benchmarks werden die Saläre der Informatiker detailliert pro ICT-Funktion untersucht. Verglichen werden die Saläre mit einer Markttendenzlinie der entsprechenden Funktion, in Abhängig-keit vom Alter der Funktionsinhaber. Es ist klar, dass die Arbeitgeber nicht abhängig vom Alter entlöhnen, sondern von der Erfahrung und den daraus abgeleiteten Kompetenzen. Ideal wäre eine Darstellung abhängig von der Erfahrung. Aber der Begriff ‚Erfahrung’ hat viele Facetten, die schwierig statistisch zu erfassen sind. In den meisten Fällen ist das Lebensalter eine sehr brauchbare Ersatzgrösse. Werden bei der Saläranalyse die Abweichungen der einzelnen Saläre von der altersabhängigen Tendenzlinie berechnet, so sollten diese im Wesentlichen durch unterschiedliche individuelle Leistung gerechtfertigt werden können.

Ein Salärmanagement basierend auf Funktionen hat den Vorteil, dass die Spezifika der Funktion hinlänglich berücksichtigt werden. Die Methode hat aber auch gewisse Limiten. Im Falle der Informatiker muss zunächst auf die grosse Zahl von Funktionen im ICT-Katalog hingewiesen werden. Die Gruppie-rung in Stufen hat den grossen Vorteil, dass eine konsistente Salärpolitik unterstützt wird. Indem man weniger Augenmerk auf funktionsspezifische Details legt – die sich letztlich nur in kleinen Salärunter-schieden ausdrücken – kann man mehr Gewicht legen auf persönliche Aspekte – Beherrschung der Funktion, Leistung, Laufbahn.

Unter den Standard-IT-Applikationen kommt der SAP Software in den Schweizer Unternehmen und Verwaltungen eine dominierende Stellung zu. Bei den Unternehmen, die SAP Module einsetzen, ist die Zahl der SAP Spezialisten, die bestimmte Aufgaben bei der Implementierung, dem Betrieb oder der Wartung der Systeme übernehmen, stark gewachsen, so dass sich ein adäquates Salärmanagement aufdrängt. Um die relevanten Informationen zur Verfügung zu stellen, organisiert Cepec ein spezielles Benchmarking, basierend auf Berufsprofilen für diese internen Spezialisten.

Parallel dazu führt Cepec auch einen Salärvergleich von SAP Spezialisten bei jenen Unternehmen durch, die sich auf das Marketing und die Implementierung von SAP Modulen konzentrieren.

In der Informatik ist, wie in anderen Bereichen, die Stufe des Managements direkt abhängig von der Grösse der geführten Einheit und der Stufe der unterstellten Spezialisten.

Ein seriöses Benchmarking der Entlöhnung darf nicht einfach eine Stufe berücksichtigen, die ausgehend vom Top Management definiert wird. Vielmehr muss von unten ausgegangen werden. Die erste Stufe umfasst einen oder mehrere Gruppenchefs, die Spezialisten führen.


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Auszug des Artikels 10.4
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