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Auszug des Artikels 1.3

Branchenbedingte und Regionale Salärunterschiede

Verfasst von Régis Künzli

  1. Die Wirtschaftsbranchen in der Schweiz
  2. Der Aufschwung der Dienstleistungen
  3. Lohnunterschiede nach Branchen
  4. Regionale Verteilung der Bevölkerung
  5. Regionale Lohnunterschiede

Abbildungen

  1. Erwerbstätige nach Branchen
  2. Die wichtigsten Wirtschaftsbranchen
  3. Jobs der Zukunft
  4. Durchschnittssaläre der Branchen
  5. Einwohnerzahlen der Kantone
  6. Durchschnittssaläre der Regionen
  7. Erhöhung der Saläre 2012/2013

Trotz seiner nach europäischem Massstab bescheidenen Grösse ist der schweizerische Arbeitsmarkt gekennzeichnet durch spürbare Lohnunterschiede nach Branchen und Regionen. In seinem ersten Teil stellt dieser Artikel die Lohnunterschiede nach Branchen dar, wobei zunächst die Grösse der Wirtschaftszweige und Branchen auf dem Arbeitsmarkt der Schweizer Wirtschaft eingeordnet wird. Der zweite Teil schält die Lohnunterschiede zwischen den Regionen heraus, wobei zuerst die Grösse der Regionen nach Wohnbevölkerung zugeordnet wird.

Hinsichtlich der Branchen ist der Markt gekennzeichnet durch ein Phänomen der « Tertiarisierung », mit einer vorherrschenden Stellung der Dienstleistungen in der Wirtschaft. Zusammen mit dem Handel stellen die administrativen und sozialen Dienste annähernd einen Drittel der Anstellungsverhältnisse. Diese Dienstleistungen kennen auch eine starke Zunahme. Ebenfalls ausgeprägt ist die Steigerung in den Dienstleistungen für die Unternehmen und in den Finanzdienstleistungen wie auch in der Informatik und der Telefonie. Der sekundäre Sektor stagniert oder geht zurück, ausser im Hightech-Bereich, der sich ausweitet.

In Bezug auf die Saläre liegt ein grosser Teil der Branchen in einem Band von wenigen Prozenten um den Gesamtdurchschnitt. Einige Branchen, vor allem die Banken und Chemie/Pharma, sind hingegen deutlich höher. Auf der anderen Seite liegen einige Branchen, vor allem Handel und Hotel/Gastgewerbe, deutlich tiefer.

Hinsichtlich der regionalen Verteilung der Bevölkerung ist die Schweiz charakterisiert durch zwei wichtige städtische Zentren, Zürich und Genf, und durch eine Reihe von kleineren städtischen Zentren, vor allem Basel, Bern, Lausanne, Luzern und St. Gallen. Der Alpenbogen, welcher geografisch einen grossen Teil einnimmt, ist relativ wenig bevölkert.

Bezüglich der Saläre kann die Aufteilung nicht gemäss den geografischen Regionen gemacht werden. Es müssen im Gegenteil « Salärregionen » berücksichtigt werden, entsprechend dem relativen Niveau der Löhne im Verhältnis zur Gesamtheit. Unter diesem Blickwinkel ist die Region mit hohen Salären eindeutig diejenige mit den zwei grossen städtischen Zentren. Die Region mit den durchschnittlichen Salären umfasst im Grundsatz die kleineren städtischen Zentren, die nach schweizerischem Massstab relativ gross sind. Eine dritte Lohnregion umfasst geografisch dezentrale Regionen, vor allem das Mittelland. Eine vierte Lohnregion beinhaltet die geografisch sehr dezentralisierten Regionen.

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Auszug des Artikels 1.3
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