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Auszug des Artikels 2.1

Das Cepec-System der Funktionsstufen

Verfasst von Martin Sturzenegger und Régis Künzli

  1. Wozu Funktionsstufen ?
  2. Grundsätze des Cepec-Systems der Funktionsstufen
  3. Das Cepec-Schema der Funktionsstufen
  4. Häufig gestellte Fragen zum Cepec Funktionsstufensystem
  5. Vergleich Cepec Funktionsstufen zu anderen Klassifikationssystemen
  6. Stärken des Cepec Funktionsstufen-Konzepts

Darstellungen

  1. Cepec-Schema der Funktionsstufen
  2. Charakteristische Aspekte der Funktionsstufen
  3. Unternehmenskategorien für Einstufung und Benchmarks

Seit vielen Jahren findet das Cepec-System der Funktionsstufen eine grosse und weiterhin zunehmende Verbreitung. Es dient den HR-Verantwortlichen als Struktur für die Klassierung der Funktionen und für den Marktvergleich der Saläre der Mitarbeitenden. In diesem Artikel wird dieses Cepec-System der Funktionsstufen beschrieben. Der Artikel gibt auch Antwort auf Fragen, die im Zusammenhang mit der Einführung und Handhabung dieses Konzeptes häufig gestellt werden.

Wozu Funktionsstufen ?

Mittels einer Funktions- oder Stellenbewertung werden die unterschiedlichen Aufgaben in einem Unternehmen bewertet, um sie unternehmensintern und -extern vergleichbar zu machen und auch entsprechend den Anforderungen zu entlöhnen.

Die Bewertung kann analytisch oder ganzheitlich erfolgen. Bei der analytischen Bewertung resultiert ein Punktewert, mittels dessen die Funktion in eine Funktionsstruktur eingegliedert wird. Bei der ganzheitlichen Einstufung erfolgt diese Zuteilung direkt, durch Vergleich von Beschreibungen und Valorisierungselementen, jedoch ohne quantitative Methoden.

Die Funktionsstruktur wird sodann ergänzt durch eine Lohnstruktur. Jeder Funktionsstufe wird eine Lohnstufe zugeordnet. Die Lohnstruktur wird meist in Form von Lohnbändern, mit Mittelwerten, oberen und unteren Grenzwerten definiert.

Ein System von Funktionsstufen dient somit dazu, einerseits mittels einer ausgewogenen Struktur eine funktions- und anforderungsgerechte Entlöhnung zu gewährleisten und damit die unternehmensinterne Lohngerechtigkeit zu unterstützen, andererseits umfassende Marktvergleiche über Branchengrenzen und zwischen Unternehmen unterschiedlicher Grösse zu ermöglichen und damit die Basis für eine marktgerechte Entlöhnung zu liefern.


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Auszug des Artikels 2.1
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