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Auszug des Artikels 2.7

Controlling der Salärsumme - Struktur-Effekt

Verfasst von Régis Künzli

  1. Neuralgischer Punkt zwischen Finanz- und HR-Management
  2. Drift in Richtung auf teurere Niveaus
  3. Nötige Ausbildung oder erworbene Ausbildung
  4. Risiko einer Drift in Richtung erworbene Ausbildung
  5. Der Cepec-Ansatz als Schutzmassnahme

Abbildungen

  1. Entwicklung der Salärsumme
  2. Beispiel einer Drift in den Niveaus
  3. Schema der Ausbildungen in der Schweiz
  4. Lehrer und Erzieher
  5. Kaderstufen entsprechend der Grösse der Unternehmung
  6. Cepec-Schema der Funktionsstufen – Ausführung und Kader

Die Entwicklung der Produkte und Dienstleistungen, ebenso die Entwicklung der Kundschaft beeinflussen die Aktivität des Unternehmens entscheidend. Um sein Über-leben zu gewährleisten, muss das Unternehmen positive Finanzresultate hervorbrin-gen. In dieser Hinsicht ist die Beherrschung der Kosten ein lebenswichtiges Gebot der Unternehmenspolitik.

Die Kosten stammen zum Teil von externen Leistungen, aber ein grosser Teil gründet in der Entlöhnung des Personals. Diese Salärsumme resultiert einerseits aus dem Personalbestand (Headcount in FTE) und andererseits aus dem Durchschnittsalär des Personals. Die Entwicklung des Durchschnittssalärs resultiert aus den Änderungen der individuellen Entlöhnungen (in der Regel Erhöhungen), aber auch aus zwei mit dem HR-Management verbundenen Faktoren: einerseits dem Noria-Effekt, andererseits dem Struktur-Effekst.

Die Änderungen in der Struktur der Funktionsstufen verursachen einen Struktur-Effekt, welcher eine Erhöhung oder eine Verringerung des Durchschnittssalärs sein kann, entsprechend dem Typ der Änderung in der Struktur der Stufen. Wenn es einen Schub Richtung eines grösseren Anteils der höheren Stufen gibt, kann der Einfluss auf die Salärsumme sehr bedeutend sein, mit einem seriösen Alarm für das Finanzmanage-ment.

Die Positionierung in der Funktionsstufe wird bestimmt durch die nötige Kompetenz zur Erfüllung der Funktion. Die Kompetenz wird erworben durch die Ausbildung und die Erfahrung. In den Ausführungs-Funktionen entspricht die Funktionsstufe dem Ni-veau der Ausbildung. Dies wird aufgezeigt durch das Cepec-Schema der Funktions-stufen.

Die Funktionsstufe entspricht der Kompetenz und folglich der nötigen Ausbildung, um die Funktion zu erfüllen. Der Besitz einer höheren Ausbildung ist normalerweise ein Trumpf um vorwärts zu kommen, er ändert aber die Positionierung in der eingenom-menen Funktion nicht.

Allerdings besteht ein Risiko, dass die erworbene Ausbildung eine vorherrschende Rolle in der Einstufung spielt, das Vorgehen umkehrend, indem die erworbene Ausbil-dung die Stufe bestimmt und daher die Positionierung in der Einstufung.

Die Entwicklung der Struktur in Richtung von teureren Stufen kann aus einer strategi-schen Wahl der Direktion erfolgen, sie kann aber auch die Folge einer nicht oder schlecht beherrschten Abdrift sein. Es geht darum, diese Schübe in Koordination mit dem Finanzmanagement und mit Schlichtung Generaldirektion zu kanalisieren. Für diese Rolle der Kanalisierung bieten die Cepec-Dienstleistungen Audit und Benchmar-king einen extrem wirksamen Support.

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Auszug des Artikels 2.7
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