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Auszug des Artikels 5.5 - Neue Serie

Short & Long Term Incentives – update 2008

Verfasst von Régis Künzli

  1. Die variable Entlöhnung wird in Frage gestellt
  2. Der Grundsatz der Flexibilität
  3. Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit
  4. Der Grundsatz der Langfristigkeit
  5. LTI in Form von Aktien
  6. LTI in Form von Optionen
  7. Veränderung und Kontrolle von Bonussystemen

Abbildungen

  1. Reduktion der variablen Teile der Entlöhnung im Bankensektor in Sicht
  2. Flexibilität der Entlöhnung aus Sicht des Unternehmens und der Mitarbeitenden
  3. Flexibilität und Beitrag des Bonus zum Unternehmensergebnis
  4. Strategie, Entlöhnung und Kapitalbeteiligung
  5. Aktienkurse CS und UBS von 2006 bis 2008
  6. Aktienkurse Nestlé und Novartis von 1998 bis 2008
  7. Aktienkurse Ciba und Clariant von 2000 bis 2008
  8. Das neue System der variablen Entlöhnung bei UBS

Die Ausrichtung von überrissenen Boni selbst in angeschlagenen Unternehmen hat in letzter Zeit zu heftigen Reaktionen geführt, die bis zur grundsätzlichen Ablehnung des Prinzips der variablen Entlöhnung gehen.

In der überwiegenden Mehrzahl der Unternehmen haben jedoch die eingeführten Systeme sehr korrekt funktioniert und zur guten Entwicklung in Richtung der strategischen Ziele beigetragen: Unternehmerisches Verhalten, Wertschöpfung, Kundenorientierung, Qualitätsmanagement und Verbesserung der Performance.

Ins Schleudern kamen jene Systeme, in denen die Grundsätze der Flexibilität, der Verhältnismässigkeit und der Langfristigkeit nicht beachtet wurden - Prinzipien, die sowohl für die gesellschaftliche Akzeptanz wie auch für das gute Funktionieren der variablen Entlöhnung besonders wichtig sind.

Wenn die Unternehmensgewinne einbrechen, aber die ausbezahlten Boni hoch bleiben, so weist das System nicht die erforderliche Flexibiliät auf. Steigen die Boni überproportional im Vergleich mit dem Gewinn, so wurde der Grundsatz der Verhältnismässigkeit nicht beachtet. Mit einer Ausrichtung des Systems nur auf kurzfristige Ziele läuft das Unternehmen Gefahr, dass die Akteure sich nur auf die Resultate der laufenden Periode konzentrieren, auch wenn dies auf Kosten der Resultate in den nachfolgenden Geschäftsjahren geht. Damit ist der Grundsatz der Langfristigkeit verletzt.

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Auszug des Artikels 5.5
(PDF: 55 Ko)
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