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Auszug des Artikels 6.2

Salärmanagement und Aktienbeteiligung

Unternehmerisches Verhalten, Schlüssel zum Unternehmenserfolg

Die beschleunigte technologische Entwicklung, der Zusammenbruch der kommunistischen Ideologie und ihres Machtbereichs, die Globalisierung der Wirtschaft : diese und andere wichtige, ja spektakuläre Entwicklungen haben zu einem Aufschwung des liberalen Gedankenguts in der Wirtschaft geführt. Die Unternehmungen sind in unserer Zeit mit Herausforderungen konfrontiert, die sowohl echte Chancen wie auch beträchtliche Risiken beinhalten.

Um ihre Konkurrenzfähigkeit zu verbessern, definieren führende Unternehmen ihre Stragien und Strukturen neu. Und zwar in Richtung der wichtigsten aktuellen Tendenzen: Konzentration auf die angestammten Aktivitäten (Core Business), Entwicklung eines Netzwerks von Zulieferern (Outsourcing), Ausrichtung der Ablaufstruktur auf die Geschäftsprozesse (Business Reengineering), Verflachung und Steigerung der Effizienz der Organisation. Es ist die Zeit wichtiger unternehmerischer Umschichtungen : Konsolidierung durch Fusionen und Akquisitionen, Herauslösen von Abteilungen und Bereichen, Gang an die Börse, Management Buy-out. Solche Neuorientierungen gehen einher mit internen Restrukturierungen, die in der Regel zu einem Personalabbau führen. Auf diese Weise wird eine gesunde Ausgangsbasis für die 'Eroberung der Zukunft', geschaffen, die sich auf die Weiterentwicklung von Basis-Kompetenzen konzentriert und letztlich neue Arbeitsplätze schafft.

Im Personalmanagement heisst das Stichwort Flexibilisierung, damit Strukturen einfacher angepasst und die Kosten limitiert werden können. Flexibilität ist besonders auf dem Gebiet der Entlöhnung gefordert. Hier geht es zunächst darum, Automatismen bei der Lohnentwicklung zu unterdrücken, die mit der Teuerung oder der Anciennität gekoppelt waren. Die neuen Bonussysteme führen zu echt variablen Salären, abhängig von den finanziellen Resultaten des Unternehmens oder eines Teilbereichs einerseits, von der operationellen Leistung eines Mitarbeiters oder Teams andererseits.

Die kapitalmässige Beteiligung der Mitarbeiter zielt in eine ähnliche Richtung wie die erfolgsabhängige Salarierung. Auch hier soll unternehmerisches Handeln gefördert werden, indem der Mitarbeiter zum Aktionär, zum Miteigentümer wird. Er partizipiert persönlich an der Wertsteigerung des Unternehmens, trägt aber auch einen Teil der Risiken. Die Beteiligung der Mitarbeiter am Aktienkapital ist in der Schweiz kein neues Phänomen. Bereits 1989 wurde in rund 130 grösseren und mittleren Unternehmen diese Form der Partizipation praktiziert. Allerdings hat die Aktienbeteiligung seither an Bedeutung gewonnen und liegt heute voll im Trend der modernen Unternehmensführung.Die kapitalmässige Beteiligung der Mitarbeiter zielt in eine ähnliche Richtung wie die erfolgsabhängige Salarierung. Auch hier soll unternehmerisches Handeln gefördert werden, indem der Mitarbeiter zum Aktionär, zum Miteigentümer wird. Er partizipiert persönlich an der Wertsteigerung des Unternehmens, trägt aber auch einen Teil der Risiken. Die Beteiligung der Mitarbeiter am Aktienkapital ist in der Schweiz kein neues Phänomen. Bereits 1989 wurde in rund 130 grösseren und mittleren Unternehmen diese Form der Partizipation praktiziert. Allerdings hat die Aktienbeteiligung seither an Bedeutung gewonnen und liegt heute voll im Trend der modernen Unternehmensführung.

Der letzte Beitrag aus dem Cepec Handbuch Salärmanagement stellt verschiedene Aspekte der Mitarbeiter-beteiligung am Aktienkapital dar : Formen, Ausmass, Berechtigung, Zusammenhang mit der Salarierung. Die Zielsetzung der Beteiligung, wie auch deren Ausgestaltung, variiert je nach Stufe der Berechtigten. Deshalb gliedert sich der Beitrag auch in drei Teile: Partizipation auf Stufe Top Management, Kader und übrige Mitarbeiter.

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Auszug des Artikels 3.3
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