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Extrait de l'article 7.4

Asset Management und Entlöhnung

Verfasst von Régis Künzli

  1. Der Entscheidungsprozess
  2. Die Organisationsstruktur
  3. Die Funktionsprofile
  4. Die Entschädigung des Finanzinstituts
  5. Der Personalaufwand

Darstellungen

  1. Investment Management Process
  2. Core Competencies for Investment Management
  3. Org. Chart - Investment Management Units
  4. Org. Chart - Asset Management
  5. Org. Chart - Worldwide Asset Management with regional divisions
  6. Job Profiles in Investment Management
  7. Entwicklung des Komponenten des BVG Index seit 1985
  8. Schweizer Aktien in verschiedenen Baissephase
  9. Credit Suisse Group - Personalaufwand
  10. UBS - Personalaufwand

Das Ziel dieses Artikels ist es, die Funktionen der Vermögensverwaltungs-Spezialisten und den Personalaufwand in den Vermögensverwaltungs-Unternehmen darzustellen.

Die institutionelle Vermögensverwaltung hat in den letzten beiden Jahrzehnten eine beachtliche Entwicklung durchgemacht, in Übereinstimmung mit dem enormen Wachstum der Vermögen der Pensionskassen. Dieses Phänomen lässt sich in allen industrialisierten Ländern beobachten. Es ist aber in der Schweiz besonders ausgeprägt, wo für die Vermögensverwaltung ausgebaute Strukturen und hohe Kompetenzen zur Verfügung stehen.

Die Verwaltung der institutionellen Vermögen erfolgt formal und strukturiert durch spezialisierte Finanzinstitute, die ihre Dienstleistungen den Pensionskassen, den Unternehmen oder Privaten mit grösseren Vermögen offerieren. Mittels Fonds sprechen diese Institute auch alle Kategorien von Sparern an, von Kleinsparern bis zu sehr Vermögenden. In der Schweiz sind die Anbieter zunächst die beiden grossen Gruppen, CS und UBS, die ihre internationale Präsenz beträchtlich ausgebaut haben. Dies namentlich in den USA, in London und in Japan, wo sich ein namhafter Teil der grossen Vermögen und der Finanzinstitute vorfindet. (Dies erklärt auch die breite Verwendung der englischen Terminologie in diesem Fachgebiet, die wir für die diversen Darstellungen in diesem Artikel übernommen haben). In der Schweiz sind die Privatbanken auf die Vermögensverwaltung spezialisiert. Die grössten unter ihnen sind auch international tätig. Vermögensverwaltung wird auch von den Kantonalbanken offeriert, ebenso von unabhängigen Vermögensverwaltern, die bezüglich Administration und Titelan- und -verkäufen mit den Banken zusammenarbeiten.

Die Institutionalisierung der Vermögensverwaltung zeichnet sich aus durch eine formale Gestaltung der Entscheidungsprozesse und der Organisationsstrukturen, in denen die Vermögensverwaltungsfunktionen angesiedelt sind. Dieser Artikel untersucht zunächst diese Aspekte - Prozesse, Strukturen und Funktionen. Basierend darauf werden anschliessend der Persoanlaufwand in der Vermögensverwaltung untersucht, im Kontext mit der Entschädigung des Finanzinstituts selber. Letztere basiert auf Kommissionen für die Titelverwaltung und die Bankoperationen, sowie einer fixen Kommission je nach Grösse des Portefeuilles. Es ist allerdings eine Tendenz hin zur performance-abhängigen Entschädigung festzustellen. Die Portfolio Managers ihrerseits werden zu einem beträchtlichen Teil erfolgsabhängig entlöhnt.

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Auszug des Artikels 7.4
(PDF: 21 Ko)